Das wissenschaftliche und das egozentrische Menschenbild

Thomas Köller

Allgemeine Grundlagen der Politischen Theorie 2 | Das wissenschaftliche und das egozentrische Menschenbild

Gebunden
460 Seiten
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ISBN 978-3-945162-01-9
1. Auflage, Düsseldorf 2014

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Was besagt das wissenschaftliche Weltbild in Bezug auf das Leben, den Menschen, seine Autonomie und soziale Eingebundenheit? Und: Hat der Neoliberalismus vor diesem Hintergrund Recht damit, den homo oeconomicus als das verbindliche wissenschaftliche Menschenbild auszugeben und damit letztlich jene neoliberale politische Ordnung zu rechtfertigen, unter der wir zunehmend leben?

Nein, die gründliche Rekonstruktion des wissenschaftlichen Bildes vom Leben und vom Menschen bestätigt vielmehr die Philosophie der Aufklärung, insbesondere die Kants (1724-1804): Grundlage der Autonomie des Lebens und des Menschen, sowie einer vernünftigen politischen Ordnung, ist die Koordinierung der eigenen Perspektive mit den Perspektiven der anderen. Und damit das genaue Gegenteil jenes Egozentrismus, der den Kern der neoliberalen Konzeption des homo oeconomicus wie der neoliberalen politischen Ordnung ausmacht.

Inhalt

  1. Einführung

  2. Das Gesamtsystem der nichtphysikalischen Wirklichkeitsbereiche

  3. Erkenntniskritik der modernen Selbstorganisationsforschung

  4. Erkenntniskritik des homo oeconomicus als Menschenbild und Grundlage der Sozialtheorie

 

Über den Autor

Dr. Thomas Köller (*1966) studierte Psychologie, Sozialwissenschaften und Mathematik in Bochum, Duisburg, Catania (Sizilien) und Hagen. Abschluss als Diplom-Sozialwissenschaftler, Studienrichtung Politikwissenschaft, 1996 in Duisburg. Erarbeitung der Allgemeinen Grundlagen der Politischen Theorie u. a. während eines mehrjährigen Aufenthalts an der Universität Bielefeld in insgesamt über 15 Jahren intensiver Forschung, schließlich Promotion zum Doktor der Staatswissenschaften, erneut in Duisburg. Frühere Veröffentlichungen zur sog. regionalisierten Strukturpolitik.


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